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Der Weg zum Heilerziehungspfleger
Vorort in Lautenbach, und an der Fachschule für Sozialwesen in Frickingen
Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach bietet Ausbildungsplätze für den Beruf des Heilerziehungspflegers an. Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich in drei Phasen:

Im ersten Ausbildungsjahr, dem "Familienjahr", kommen die angehenden Heilerziehungspfleger mit allen grundlegenden Bereichen der Heilerziehungspflege in Berührung und erlernen Handlungskompetenzen. Sie leben in und mit einer der "Lautenbacher Familien" und übernehmen dort unter fachlicher Anleitung vielschichtige Aufgaben in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen.

Das zweite Jahr, mit "pädagogischem Schwerpunkt", führt die Auszubildenden in verschiedene Bereiche. Unter pädagogischer und fachlicher Anleitung absolvieren sie dort die fachpraktische Ausbildung.

Im dritten Jahr, dem "Projektjahr", übernehmen die Auszubildenden in einer der "Familien" bereits eine Teilverantwortung. Gleichzeitig steht das "Projekt" an. Jeder angehende Heilerziehungspfleger führt ein Projekt mit betreuungsbedürftigen Menschen durch, dessen Schwerpunkt in unterschiedlichsten Bereichen liegen kann: Einzelförderung, Begleitung von mehrfach behinderten Menschen oder dementen älteren Menschen. Um die Handlungskompetenz zu erweitern, wird die Fachpraxis reflektiert und verstärkt im fachpraktischen Unterricht vor Ort.

Der theoretische Teil des Unterrichts wird an der Fachschule für Sozialwesen im Camphill-Seminar in Frickingen vermittelt. Die dreijährige Ausbildung schließt mit der Prüfung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger ab.