Selbstverwaltung und Strukturen
Wir wollen unsere Gemeinschaft nach den Gesichtspunkten der sozialen Dreigliederung gestalten: Geistes-, Rechts- und Wirtschaftsleben.
Wir verwalten uns selbst, indem wir gemeinsam die Formen und Regeln unseres Zusammenlebens und -arbeitens entwickeln, verabreden und beachten. Die sozialen Formen werden immer wieder bewusst gemacht und dem sozialen Leben angepasst. Die Gestaltung der sozialen Formen im Sinne einer Sozialen Kunst ist ein wichtiges Ziel.
Fortbildung und Begleitung
Fortbildung, professionelle- und persönliche Begleitung (Supervision, Intervision, Beratung) können die Entwicklung des Einzelnen als auch der Organisation fördern.
Hülle und Weltoffenheit
Wir bilden durch unsere sozialen Gemeinschaften Schutz- und Entwicklungsräume.
Dies können sozialtherapeutische Großfamilien im Sinne familienähnlicher Wohngruppen, aber auch kleinere und selbständigkeitsbetonte individuellere Lebenssituationen sein. So wird dem Einzelnen die Möglichkeit der Integration in eine Lebens- und Arbeitswelt angeboten, die so weit als irgend möglich seinen jetzigen und zukünftigen Bedürfnissen entspricht.
Dies verleiht uns Sicherheit, die Impulse aus der Welt zu integrieren oder auch bewusst auszugrenzen.
Arbeit
Arbeitend stellen wir uns so in die Welt, dass durch unser Tätigsein Neues und Sinnvolles entsteht und wertvolles Altes bewahrt bleibt.
Jeder Einzelne bringt sich entsprechend seinen Fähigkeiten in den Arbeitsprozess ein. Dieser richtet sich sowohl auf die vielen pflegenden Tätigkeiten an den Menschen, am Land, an den Tieren und allen uns anvertrauten Dingen, als auch auf die Herstellung von naturnahen Produkten, die außerhalb unserer Gemeinschaften ihren Markt finden.
Das Wirtschaftsleben ist eine tragende Seite unseres Lebens.
Die Qualität unserer Produkte spricht für sich selbst. Durch die Kooperation werden Einseitigkeiten überwunden. Zusammen sind wir so wie ein Einzelner, der alles kann.
Die Ergebnisse tragen mit dem Logo das Gütesiegel: "made in LB" bzw. "made in TT".
Kultur
Kultur lebt nicht nur in künstlerischen Aktivitäten, sie durchdringt als impulsierende Kraft unseren Lebensalltag. Das zeitgemäße Feiern der Jahresfeste, eigene künstlerische Aktivitäten sowie Darbietungen von externen Künstlern bilden zusammen einen wichtigen Anteil dessen, was die Qualität des Lebens in den Lautenbacher Gemeinschaften ausmacht.
Nicht nur besinnliches, auch Leichtigkeit und Humor, ausgelassenes Feiern zu besonderen Gelegenheiten bilden die spritzige Würze des Alltags und wollen weiter ausgebaut werden.
Anthroposophie
Unsere Sicht auf die Welt und den Menschen gründet in der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Sie lebt neben dem individuellen und gemeinsamen Studium nicht zuletzt aus der kontemplativen Stimmung und der meditativen Bemühung der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft. So tragen wir als moderne Zeitgenossen Anthroposophie tätig in den Alltag.
Wir sind interessiert an anderen wissenschaftlichen, kulturellen und fachlichen Strömungen.
Christentum
Das religiöse Leben spielt eine tragende Rolle. Es lebt in der Gestaltung gemeinsamer Feiern, dem individuellen und gemeinsamen Gebet und in der bewussten Gestaltung der christlichen Jahresfeste.
Es ist auch Grundlage der Begleitung des Einzelnen auf den Stationen seines Lebensweges von der Geburt bis zum Tode.
Zeichnung
Liebe(r) Leser(in): Hier ist kreativer Spielraum für eine Leitbildgraphik!
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