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Die Hausgemeinschaften
Wohnen in der Dorfgemeinschaft
Lautenbach - ein besonderes Dorf. Ein Ort des miteinander Lebens, des füreinander Einstehens und Unterstützens auf Grundlage der Anthroposophie. In derzeit 17 Wohnhäusern, vom ehemaligen Bauernhof bis hin zum modernen, Rollstuhl gerechten Neubau, leben rund 300 Menschen mit und ohne Behinderung in allen Altersgruppen in Wohn- und Hausgemeinschaften zusammen.

Darüber hinaus gehören zur Lautenbacher Gemeinschaft zwei weitere Häuser in Überlingen am Bodensee. Eines dieser Häuser bietet begleitetes Wohnen an. Auch in dieser Wohnform wird der gemeinschaftliche Gedanke gelebt.

Die Hausgemeinschaften im Dorf sind aus Mitarbeiterteams - Paare mit eigenen Kindern, aber auch Alleinerziehende und Singles - sowie sieben bis elf Menschen mit Behinderung zusammengesetzt. Daneben leben in und mit den Gruppen Zivildienstleistende, Seminaristen, Praktikanten und immer wieder Gäste.

Die anthroposophische Sozialtherapie ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit in Lautenbach. Weitere Konzepte und Ansätze der aktuellen fachlichen Diskussion fließen in die Arbeit mit ein.

Das Konzept des gemeinschaftlichen Lebens strukturiert und prägt den Lautenbacher Alltag. Der gemeinsam gelebte Tag, vom Frühstück über die Arbeit bis zu Freizeitaktivitäten, bildet die Grundlage des Lautenbacher Verständnisses von Gemeinschaft. Jahresfeste und Familienfreizeiten heben sich aus dem alltäglichen Tun heraus und gehören so zum Lautenbacher Leben, wie Probleme und schwere Zeiten. Hier gilt es, sich gegenseitig wahr und ernst zu nehmen.

Das Zusammenleben gestaltet sich aus der Pendelbewegung zwischen Individualität und Gemeinschaft.